- Wenn Rauch zur Kunst wird – Benriach Shades of Smoke 31 Years
- Mein erster Moment – Farbe, Ruhe, Erwartung
- Die Nase – subtiler Rauch und unerwartete Eleganz
- Am Gaumen – Schokoladenwolken und Tiefe
- Der Abgang – lang, ruhig und nachdenklich
- Kunst im Glas – und auf der Flasche
- Benriach – ein stilles Juwel der Speyside
- Was ist Yuzu
- Mein Fazit
- FAQ zum Benriach Shades of Smoke 31 Years
Wenn Rauch zur Kunst wird – Benriach Shades of Smoke 31 Years

Es gibt Momente als Whisky-Liebhaber, die sind mehr als nur ein Tasting. Momente, in denen man innehält, bevor man das Glas hebt. Man spürt, dass etwas ganz Besonderes vor einem steht. Den Benriach Shades of Smoke 31 Years probieren zu dürfen, war für mich genauso ein Moment.
Ich habe mich aufrichtig geehrt gefühlt, einen Whisky zu verkosten, der nicht nur durch sein Alter, sondern durch seine Geschichte, seine Seltenheit und seinen Charakter eine besondere Bedeutung trägt.
31 Jahre Reife sind keine Selbstverständlichkeit. Sie stehen für Geduld, Vertrauen und die Kunst, dem Whisky Raum zur Entwicklung zu geben. Als ich das Glas in den Händen hielt, wurde mir bewusst, dass ich nicht einfach einen Single Malt probiere. Sondern Teil einer langen Reise bin, die vor Jahrzehnten begonnen hat.
Dieses Gefühl der Wertschätzung und des Respekts hat meine Wahrnehmung von Anfang an geprägt und genau deshalb verdient dieser Whisky meine volle Aufmerksamkeit.
Mein erster Moment – Farbe, Ruhe, Erwartung
Schon beim Einschenken fällt mir die tiefe, dunkle Bernsteinfarbe auf. Sie wirkt warm und ruhig. Ich lasse dem Whisky bewusst einen Moment im Glas, drehe es langsam und beobachte, wie sich die Schlieren im Glas bilden. In solchen Augenblicken wird mir immer wieder bewusst, was 31 Jahre Reife eigentlich bedeuten. Drei Jahrzehnte Geduld, in denen sich Charakter formen durfte, ohne Hast und Hektik.
Die Nase – subtiler Rauch und unerwartete Eleganz
Beim ersten Kontakt mit der Nase überrascht mich die Zurückhaltung des Rauchs. Kein dominanter Torfschlag, sondern sanfte Wacholderrauchnoten, die sich elegant in das Gesamtbild einfügen. Dahinter öffnen sich Schokolade, ein Hauch Hibiskus und eine feine Süße, die mich an Honig erinnert. Es ist diese feine Abstimmung, die mich sofort innehalten lässt. Hier wurde definitiv nichts dem Zufall überlassen.
Ich nehme mir Zeit, rieche erneut, lasse den Whisky atmen. Mit jedem Moment entdecke ich neue Facetten, eine leichte Frische, fast zitrisch, die später am Gaumen noch eine wichtige Rolle spielen wird.
Am Gaumen – Schokoladenwolken und Tiefe
Der erste Schluck bestätigt meinen Eindruck: Der Benriach Shades of Smoke ist unglaublich ausgewogen. Die Textur ist weich, beinahe cremig. Vor meinem inneren Auge entstehen tatsächlich diese beschriebenen „Schokoladenwolken“, durchzogen von würzigem Orangenkaramell.
Was mich besonders begeistert, ist die frische Note von Yuzu, die dem Whisky Lebendigkeit verleiht und verhindert, dass die Reife schwer oder müde wirkt. Der Rauch bleibt stets präsent, aber zurückhaltend. Der Rauch ist mehr Begleiter als Hauptdarsteller. Genau diese Balance macht den Dram für mich so faszinierend. Ich bin völlig begeistert.
Der Abgang – lang, ruhig und nachdenklich
Der Abgang ist langanhaltend und elegant. Der Rauch verabschiedet sich sanft, begleitet von einer warmen Süßen und feinen Gewürznote. Es ist ein Finish, das nicht abrupt endet, sondern langsam verklingt. Man lässt das Glas erstmal stehen und denkt nach, bevor man erneut einschenkt.
Für mich ist klar: Dieser Whisky verlangt danach, pur genossen zu werden. Alles andere würde seine Feinheit überdecken.
Kunst im Glas – und auf der Flasche

Was den Benriach Shades of Smoke 31 Years zusätzlich besonders macht, ist die Zusammenarbeit mit dem generativen Künstler Stefano Contiero.
Die Idee, ein Kunstwerk zu drei verschiedenen Zeitpunkten festzuhalten und diese Entwicklung auf der Verpackung widerzuspiegeln, passt perfekt zu einem Whisky, der selbst das Ergebnis jahrzehntelanger Veränderung ist.
Ich empfinde jede Flasche tatsächlich als kleines Kunstobjekt. Nicht nur für die Vitrine, sondern als Ausdruck dessen, was möglich ist, wenn Whisky über das Produkt hinausgedacht wird. Somit wird tatsächlich jede Flasche zu einem einzigartigen Sammlerstück.
Benriach – ein stilles Juwel der Speyside
Je länger ich mich mit Benriach beschäftige, desto mehr schätze ich die Geschichte dieser Destillerie. Seit 1898, gegründet von John Duff, steht sie auf dem Gelände der alten Riach-Farm im Norden der Speyside. Das mineralreiche Wasser, die Vielfalt an Fassarten aus aller Welt und die Tradition, Whiskys in ungetorften, getorften und dreifach destillierten Stilen zu produzieren, machen Benriach für mich zu einer der spannendsten Brennereien Schottlands.
Unter der Leitung von Master Blenderin Dr. Rachel Barrie wird diese Vielfalt nicht nur bewahrt, sondern auf beeindruckende Weise weiterentwickelt. Und der Shades of Smoke ist dafür ein perfektes Beispiel.
Was ist Yuzu?

Ich schreibe ja, dass mich die frischen Noten von Yuzu begeistern. Aber was ist Yuzu eigentlich, werden sich sicherlich einige fragen. Yuzu ist eine asiatische Zitrusfrucht. Geschmacklich liegt sie zwischen Zitrone, Grapefruit und Mandarine, ist dabei aber frischer, leicht herb und sehr aromatisch.
Sie wird oft verwendet, um feine, helle Zitrusnoten zu beschreiben, die nicht süß, sondern elegant und lebendig wirken.
Was bedeutet „Yuzu“ beim Benriach Shades of Smoke 31 Years für mich?
Eine frische, spritzige Zitrusnote, und eine klare, fast vibrierende Säure. Ein kontrastreicher Akzent zur Süße von Honig, Schokolade und Karamell.
Gerade bei einem so alten Whisky ist das bemerkenswert. Diese Yuzu-ähnliche Frische sorgt dafür, dass der Whisky nicht schwer oder müde wirkt, sondern lebendig und ausbalanciert bleibt. Das ist ein Zeichen außergewöhnlicher Fassreifung und guter Balance.
Warum verwenden Verkoster solche Begriffe?
Aromen lassen sich schwer exakt benennen. Yuzu ist ein Vergleich, um die Art der Zitrusfrische (nicht Zitrone, nicht Orange) sowie die Qualität der Frische (edel, fein, nicht aufdringlich) verständlich zu machen.
Mein Fazit
Der Benriach Shades of Smoke 31 Years ist kein Whisky für jeden Tag und genau das soll er auch nicht sein. Er ist ein Dram für ruhige Abende, für besondere Momente, für Menschen, die Freude daran haben, sich Zeit zu nehmen und Nuancen zu entdecken.
Für mich ist er ein Meisterwerk aus Zeit, Rauch und Kreativität. Ein Whisky, der mich nicht beeindrucken will, sondern berührt. Und einer, der mir noch lange im Gedächtnis bleiben wird.
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Slàinte Mhath, euer Mario
Häufige Fragen (FAQ) zum Benriach Shades of Smoke 31 Years
Was ist das Besondere am Benriach Shades of Smoke 31 Years?
Der Benriach Shades of Smoke 31 Years ist ein außergewöhnlicher Single Malt, weil er mehrere seltene Eigenschaften vereint: ein sehr hohes Alter von 31 Jahren, eine fein dosierte Rauchigkeit und eine beeindruckende Frische. Statt kräftigem Torfrauch steht hier Eleganz im Vordergrund. Der Rauch begleitet den Whisky subtil, ohne ihn zu dominieren. Hinzu kommt die limitierte Abfüllung und die künstlerisch gestaltete Verpackung, die jede Flasche zu einem Sammlerstück macht.
Wie schmeckt der Benriach Shades of Smoke 31 Years?
Geschmacklich ist der Whisky komplex und ausgewogen. Am Gaumen zeigen sich cremige Schokoladennoten, Honig, Karamell und eine angenehme Würze. Besonders spannend ist die frische, zitrische Note, die an Yuzu erinnert und dem Whisky Lebendigkeit verleiht. Der Rauch bleibt stets dezent und elegant. Der Abgang ist lang, weich und von einer warmen Süße begleitet.
Ist der Benriach Shades of Smoke 31 Years stark rauchig?
Nein, trotz seines Namens ist der Rauch hier nicht dominant. Es handelt sich nicht um einen klassischen, torfigen „Rauchhammer“, sondern um einen fein verwobenen Rauch, der Tiefe und Struktur verleiht. Genau diese Zurückhaltung macht ihn auch für Genießer interessant, die normalerweise keine stark rauchigen Whiskys trinken.
Was macht Speyside Whiskys generell so besonders?
Die Speyside ist eine der bekanntesten Whiskyregionen Schottlands. Whiskys aus dieser Region sind oft für ihre Eleganz, Fruchtigkeit und Ausgewogenheit bekannt. Sie zeigen häufig Noten von Apfel, Birne, Honig, Vanille und feinen Gewürzen. Rauch spielt meist nur eine untergeordnete Rolle – was den Benriach Shades of Smoke umso spannender macht, da er diese typische Speyside-Stilistik mit subtiler Rauchigkeit verbindet.
Warum ist Benriach eine besondere Destillerie innerhalb der Speyside?
Benriach hebt sich durch seine Vielseitigkeit ab. Die Destillerie produziert sowohl ungetorfte als auch getorfte Whiskys und experimentiert mit verschiedenen Fassarten aus aller Welt. Diese Offenheit sorgt für eine große stilistische Bandbreite. Unter der Leitung von Master Blenderin Dr. Rachel Barrie entstehen Whiskys, die Tradition und Innovation gekonnt miteinander verbinden.
Was ist Yuzu?
Yuzu ist eine asiatische Zitrusfrucht, die geschmacklich zwischen Zitrone, Grapefruit und Mandarine liegt. Sie ist weniger süß, dafür sehr aromatisch, frisch und leicht herb. In der Aromabeschreibung von Whisky steht Yuzu oft für eine edle, lebendige Zitrusfrische, die nicht aufdringlich wirkt.
Warum wird beim Benriach Shades of Smoke von Yuzu gesprochen?
Die Yuzu-Note beschreibt beim Benriach Shades of Smoke eine besondere Art von Frische. Sie sorgt für einen spannenden Kontrast zu den süßen und dunklen Aromen wie Schokolade, Honig und Karamell. Gerade bei einem so alten Whisky ist diese Frische bemerkenswert und ein Zeichen für hervorragende Fassreifung und Balance.
Für wen ist der Benriach Shades of Smoke 31 Years geeignet?
Dieser Whisky richtet sich an erfahrene Genießer, Sammler und Liebhaber besonderer Abfüllungen. Er ist ideal für ruhige Momente, bewusstes Genießen und für alle, die sich gerne Zeit nehmen, Aromen zu entdecken. durch seine elegante Rauchigkeit eignet er sich auch für Speyside-Fans, die neugierig auf Rauch sind.
Sollte man den Benriach Shades of Smoke 31 Years pur trinken?
Ja, unbedingt. Dieser Whisky entfaltet seine ganze Tiefe und Feinheit am besten pur und in Ruhe. Ein Tropfen Wasser kann ausprobiert werden, ist aber nicht notwendig. Eis oder starke Verdünnung würden die komplexen Aromen überdecken.
Die Bilder wurden teilweise mit KI erstellt.

